Löschmann Musik Institut, Gesangsunterricht, Bremen
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Corona
Beste Wünsche zum Weihnachtsfest
und alles Gute für das Neue Jahr 2021

BILDNIS DER HEILIGEN CORONA

St. Petri Dom zu Bremen

Evert van Roden, um 1485

Das Leben der Heiligen Corona ist historisch nicht nachweisbar.

Verschiedenen Legenden nach soll eine Frau namens Stephana

mit dem Beinamen Corona zur Zeit der Christenverfolgungen

das Martyrium im Alter von 16 Jahren erlitten haben.

Für ihren standhaften Glauben soll sie hingerichtet worden sein,

indem man sie mit Händen und Füßen an zwei herab gebogene Palmbäume band, um sie durch das Losbinden der Bäume

auf grausame Weise in Stücke reißen zu lassen.

Von Ägypten her verbreitete sich die Verehrung der Heiligen;

bereits im 6. Jh. haben Reliquien den Weg nach Italien gefunden

und im mittelalterlichen Bremer Dom, in den 965

der Heiligen zugeschriebene Reliquien gebracht wurden,

muss es eine bedeutende Corona-Verehrung gegeben haben.

Dies legen historische Berichte, hier gefundene

Pilgerzeichen und drei Skulpturen nahe.

1379 wurde ihr im St. Petri Dom ein eigener Altar eingerichtet.

Ihre Reliquie, angeblich der „ganze unversehrte Leichnam“,

befand sich in der südlichen Mauer des Ostchors.

In der Ikonographie wird die Hl. Corona zumeist

mit den Attributen Nimbus, Krone und Palme dargestellt,

ergänzt durch Goldstücke oder ein Schatzkästchen

als Hinweis auf ihre Hilfe in Geldangelegenheiten.

Herbst der Kultur Die Kraft der Kunst verbindet die Herzen der Menschen Kultur ist das Ringen des Friedens gegen die Gewalt. Sie ist das Ringen des Humanismus gegen die Barbarei. Sie ist das Ringen der Hoffnung, die die Tragödie in ein Schauspiel der Freude verwandelt. Kultur in ihrer reinsten Form ist mitten im Leben zum Greifen nah. Sie zeigt sich in unserer Fürsorge und Rücksicht; sie liegt in unserer Entschlossenheit, dem Menschen direkt vor uns Glück zu bringen, in unserer Umgebung Freude zu verbreiten und allen Menschen Hoffnung zu geben. Diese Art von Aufrichtigkeit ist der Geist der Kultur, der Frieden schafft. Die Künste beflügeln den Geist der Menschen. Sie bereichern unser Herz und geben uns die Kraft, weiter voranzugehen. Auch wenn unsere Sprache, unsere Herkunft, unsere Geschichte oder unsere Umgebung sich unterscheiden: Die Kunst ist eine Welt ohne Grenzen. Sie besitzt die wunderbare Kraft, Menschen zusammenzubringen und Herzen zu verbinden. Erweitern wir unseren Kreis der Freundschaft! Bemühen wir uns mit vollkommener Aufrichtigkeit! Halten wir unentwegt Wahrheit und Gerechtigkeit hoch! Lassen wir das kostbare Juwel unseres Lebens bis zum Ende so strahlend wie möglich leuchten! Nichts kann die Schönheit eines solchen Lebens übertreffen. Kultur ist die Kultivierung des reichen Bodens der Menschheit und das Aufblühen der Weisheit. Die Künste sind Blüten der Menschheit. In der Kunst liegt die Kraft, über Brutalität und Ani­ma­li­tät zu triumphieren, welche die Menschen mit Füßen treten. Die Kultur zu achten bedeutet, den Weg für den Frieden zu öffnen. Bereichern wir auf diese Art das Leben aller Menschen, erweitern wir die Blumengärten des Glücks und setzen wir uns für das Gedeihen der Kultur und den Aufbau des Friedens ein. Daisaku Ikeda, 2020

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